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Die Altstadt von ShanghaiDas historische Zentrum der Weltstadt Shanghai
ist von prunkvollen Bauten der europäischen Kolonialzeit geprägt.
Wer in Shanghai historische chinesische Gebäude sucht ist am
falschen Platz. Durch die westlich geprägte Geschichte der Stadt
im Jangtse-Delta wurde häufig europäisch gebaut und das
chinesische häufig abgerissen. Vom Platz des Volkes zum BundDas Zentrum von Shanghai markiert der Platz des Volkes (Rénmín Guângchâng) mit dem Volkspark. An dieser Stelle befand sich zur Jahrhundertwende eine Pferderennbahn. Heute steht dort das Rathaus und die 1998 eröffnete Oper von Shanghai. Neben dem Rathaus steht das städtische Planungs- und Ausstellungzentrum in dem ein großes Modell von Shanghai bis zur Weltausstellung 2010 untergebracht ist. Ebenfalls auf dem Platz befindet sich das Shanghai Museum mit einer umfassenden Sammlung chinesischer Bronzen, Porzellan, Töpferware, Tonfiguren, Skulpturen und Keramiken. Das Museum bietet einen exzellenten Einblick in die chinesische Kunstgeschichte und zeigt dafür mit die schönsten noch existierenden Stück.
Die alte "Chinesenstadt" im Süden von ShanghaiÜber die letzten Jahre sind die "Longtong", verschlungene schmale Gassen aus der Stadt verschwunden. Sie haben neuen Wohn- und Geschäftshochhäusern Platz gemacht. Bereits in den 1950er Jahren wurden die beengten und hygienisch unzureichenden Häuser der Einwohner abgerissen. Die neuen Blockbauten boten sicherlich bessere Zustände, rißen jedoch gewachsene soziale Beziehungen auseinander. Der Mensch wurde im kommunistischen China noch anonymer. Die Baupolitik in China, und auch in Shanghai, orientiert sich noch immer an Mao Zedongs Ausspruch: "Auf einem weißen Stück Papier mal man am schönsten."
Der Jadebuddha-Tempel (Yùfó Sì) verdankt
seinen Namen zwei Statuen des Buddha Sakyamuni, die jeweils aus einem
einzigen Stück Jade gearbeitet worden sind. Der Mönch Huigen
brachte die Statuen im 1881 von einer Reise nach Burma mit. Im oberen
Geschoss der Wen-Halle kann man den 1,90 Meter hohen und 1 Tonne schweren
sitzenden Buddha und in der Wofo Tang den 96 Zentimeter langen, ins
Nirvana eingehenden schlafenden Buddha betrachten
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