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Verbotene Stadt in BeijingWer Peking bzw. Beijing hört denkt unmittelbar an die Verbotene Stadt. Der Palast der Kaiser von China ist eines der bedeutendsten Bauwerke und Sehenswürdigkeit der Menschheit. Auf der Fläche von 72 Hektar bietet sich ein Ensemble klassischer chinesischer Architektur, das immer schon mehr war als der Regierungs- und Wohnsitz der jeweiligen Kaiser. Das weitläufige UNESCO-Weltkulturerbe ist mit seinen klassisch chinesischen Bauten und Anlage das ruhende Zentrum einer zunehmend westlich und hektisch geprägten Metropole. Die Verbotene Stadt und ihre Geschichte
Nach der Revolution von 1911 dankte der letzte Kaiser, Pu Yi, ab. Er lebte nach seiner Abdankung mit seiner Familie noch bis 1924 in der Verbotenen Stadt. Seitdem ist der Kaiserpalast nicht mehr verboten, sondern steht der Allgemeinheit zum Besuch offen. Die Öffnungszeiten sind täglich 8:30-16:30 Uhr im November bis März und täglich 8:30-17:00 Uhr im April bis Oktober. Eintritt wird bis eine Stunde vor Ende der Besichtigungszeit gewährt. Führungen durch die Verbotene Stadt sind bei jedem Reiseanbieter erhältlich und Audiotouren auf Englisch sind an der Kasse erhältlich.
Der Kaiserpalast von Beijing in seinem AufbauDie Verbotene Stadt galt als Spiegelbild der im Kosmos waltenden Ordnung. Alle Gebäude richten sich an der Nord-Süd-Achse (und ihren östlichen und westlichen Parallelen) aus, die weit über den Kaiserpalast hinaus am Südtor, dem Tor der Immerwährenden Regelung , beginnt und im Norden am Trommel- und Glockenturm endet. Ein annähernd schachbrettartiger Grundriss ausgerichtet an der Nord-Süd-Achse und die Verbotene Stadt als Machtsymbol des Kaisers in der Mitte. In ihr befanden sich unter anderem die Paläste der Herrscher. Die Dächer waren teilweise vergoldet und alles war in Gelb, der Farbe des chinesischen Kaisers, gestrichen. Kein Gebäude in Beijing durfte damals die Verbotene Stadt überragen.
Der Außenhof im Kaiserpalast von BeijingDer Außenhof war für die Ministerempfänge und Zeremonien vorgesehen. Hinter dem Mittagstor überschreitet man die Fünf Goldwasserbrücken, Symbole für die fünf Tugenden, und passiert danach das Tor der Höchsten Harmonie (Tai He Men), das den Abschluss des äußeren Hofes bildet und von zwei bronzenen Löwen flankiert wird, die die kaiserliche Machtfülle repräsentieren. Auf dem großen Platz versammelten sich einst die 20.000 Würdenträger und Beamten zum Kotau vor dem Kaiser. Am Ende des Platzes erhebt sich das erste von drei Gebäuden, die das Zentrum des öffentlich-zeremoniellen Bereichs bilden: die 27 Meter hohe und 63 Meter breite Halle der Höchsten Harmonie (Tai He Dian). Sie diente einst als Thronsaal für den Kaiser von China.Das nächste Gebäude ist die Halle der Mittleren Harmonie oder Vollkommenen Harmonie (Zhong He Dian). In dieser Halle überprüfte der Kaiser einmal im Jahr das Saatgetreide, was eine gute Ernte garantieren sollte. Dem folgt die alle zur Erhaltung der Harmonie (Bao He Dian), wo jährlich das Laternenfest zum Abschluss der Neujahrsfeierlichkeiten stattfand.
Die Inneren Gemächer der Verbotenen Stadt
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